Spielberichte + Bilder Saison
2000/2001
Bilder aus der Saison
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Spielberichte aus der Saison
>> Dramatisch enge "Kiste"
gegen den Vizemeister! 08.04.2001
Bayreuth.//Am letzten
Spieltag der Saison empfingen die Akteure des RSV in der
Oberfrankenhalle den Tabellenzweiten, die RSG Ludwigshafen. Von
Anfang an wurde um jeden Zentimeter Parkettboden gefightet. Die
Rheinländer spielten überraschenderweise von Beginn an
Ganzfeldpresse, was zu einem schnellen 4:0 führte. Nach einer
Auszeit kamen die Bayreuther besser mit dem Press-System der Gäste
zurecht, und konnten einen Korbleger nach dem anderen fahren. Bei
besserer Chancenverwertung hätte man im 1. Viertel noch deutlicher
in Führung gehen müssen. So stand es aber "nur" 12:9
Punkte für die Heimmannschaft. In den zweiten 10 Minuten konnte man
leider das Anfangsniveau nicht halten. Bis zur Halbzeit hatten die
Buckleyschützlinge zu viele Ballverluste. Der Gast ging somit
verdient mit einer 22:26-Führung in die Halbzeitpause. Die
Oberfranken kamen mit mehr Schwung aus der Kabine und konnten in der
Folgezeit zum 34:34 (30. Minute) ausgleichen. Der letzte
Spielabschnitt musste die Entscheidung bringen. Bis zur 35. Minute
war es ein "korbarmes" Match und die RSVler konnten knapp
mit 38:36 in Führung gehen. Zu diesem Zeitpunkt überschlugen sich
die Ereignisse. Erst musste Jürgen Schnorr mit einem Achsbruch am
Rollstuhl vom Feld und Simon Marcus kassierte sein 5. Foul und musste
ebenfalls runter. Bis zur 38. Minute wurde eine 42:38-Führung
herausgespielt, und der Sieg war in greifbarer Nähe. Unerklärliche
Passfehler brachten die Gäste wieder ins Rennen (42:45). Ein 3er von
Rudi Buckley brachte 15 Sekunden vor Schluss den Ausgleich (45:45).
In den letzen Sekunden fehlte in der Bayreuther Deckung die
Zuordnung. Van Recum konnte 2 Sekunden vor der Sirene auf 45:47
Punkte erhöhen. Es folgten Auszeiten auf beiden Seiten und mit sehr
viel Glück hätte man das Spiel noch einmal drehen können.
Topscorer Reno Bublik drückte von der 3er-Linie ab. Der Ball sprang
an den Ring und verfehlte leider das Ziel. So kam es zu einem
glücklichen Sieg des Vizemeisters der 2. Bundesliga Süd. Dieses
Spiel war wieder einmal Dramatik pur, und alle hatten eigentlich
ihren Spaß daran. Ein besonderer Dank gilt den Cheerleadern
(Butterfly), den Hallensprechern (Martin Klein, Sven Ammon u. Markus
Legath) und den Fans, welche die Rollis des RSV Bayreuth über die
ganze Saison hinweg hervorragend unterstützt haben. Die Sommerpause
sollte nun genutzt werden um gezielte Verstärkungen an Land ziehen
zu können. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.
Punkteverteilung:
Rudi
Buckley: 15 Punkte/ 3 Fouls; Martin Stengel: 8/4;
Reno
Bublik: 8/1; Günther Mayer: 6/2; Simon: 4/5;
Jürgen
Schnorr: 4/2; Volker Pessies: 0/0; Markus Legath: 0/0;
Text: Nordbayrischer Kurier

>> Klare Niederlage gegen
den Tabellendritten! 01.04.2001
Bayreuth.// Am Sonntag
mussten die Akteure des RSV gegen den Tabellendritten
(RSC-Rollis-Trier) antreten. Bis Mitte der Woche war man im Lager der
Wagnerstädter äußerst optimistisch. Leider musste Serdal Cakmak am
Samstag verletzungsbedingt absagen. Sein Rippenanbruch macht ihm doch
mehr zu Schaffen, sodass er für die restlichen Saisonspiele nicht
mehr zur Verfügung stehen kann. Am Sonntag kamen dann noch 2
Hiobsbotschaften hinzu. Reno Bublik und Rudi Buckley mussten
verletzungsbedingt ins Spiel gehen. Trotz allem konnte man
überraschend das 1. Viertel sehr ausgeglichen gestalten. Nach dem
ersten Spielabschnitt stand es 13:12 für die Wagnerstädter. Den
guten Beginn konnten die Buckleyschützlinge ins 2. Viertel
mitnehmen, und sie führten bis zur 14. Spielminute mit 21:16
Punkten. Unerklärlicherweise war nach einer Auszeit der Moselstädter
ein Bruch im Bayreuther Spiel. Gigantisch viele leichte Fehler wurden
gemacht und die Treffsicherheit ließ sehr zu wünschen übrig. Der
Gegner nutzte das schonungslos aus und legte bis zur Halbzeit eine
2:13-Serie hin. In dieser Phase gelang den Einheimischen überhaupt
nichts mehr. Folglich führten die Trierer bis zur Pause mit 23:29
Punkten. Nach einer Standpauke in der Kabine hofften alle Beteiligten
auf eine erfolgreiche Aufholjagd. Der Gast erwischte allerdings den
besseren Start und zog Punkt um Punkt davon. Hochverdient lagen die
Trierer nach 30 Minuten mit 31:48 Punkten in Front. Die Bayreuther
verloren in diesem Abschnitt vollkommen den Faden und hatten keine
Linie mehr im eigenen Spiel. Aufgrund der Umstellung des Spielsystems
auf Ganzfeldpresse konnte der RSV bis zur 33. Minute auf 39:50 Punkte
verkürzen. Der Gast ließ sich aber die Butter nicht mehr vom Brot
nehmen und nahm verdient beide Punkte mit nach Hause. Auf Bayreuther
Seite spielten wiederum einige Akteure weit unter ihren
Möglichkeiten. Ein Lichtblick an diesem Spieltag war Volker Pessies,
der nach seiner Einwechslung gleich 4 Punkte beisteuerte. Die
48:62-Niederlage war leider verdient. Die Stimmung in der Halle war
dank der Cheerleader und den ca. 100 Zuschauern enorm gut.
Am kommenden Sonntag, dem
08.04.2001 findet das letzte Saisonspiel der 2. Bundesliga Süd in
der Oberfrankenhalle um 14.30 Uhr statt. Der Gegner ist kein
Geringerer als der Tabellenzweite aus Ludwigshafen. Im Hinspiel
konnten die Bayreuther zwei hart umkämpfte Punkte mit nach Hause
nehmen. Ob dies allerdings wieder möglich ist bleibt abzuwarten. Im
Anschluss an das Spiel der Rollis werden die Cracks des BBC Bayreuth
gegen den Meister aus Tübingen antreten.
Punkteverteilung:
Reno
Bublik: 15 Punkte / 2 Fouls; Martin Stengel: 12/4; Marcus Simon:
10/2;
Rudi Buckley: 5/2; Volker Pessies: 4/0; Günther Mayer: 2/3;
Jürgen Schnorr: 0/2;
Text: Nordbayrischer Kurier

>> Ein Wochenende - Zwei
Niederlagen!!! 17. und 18.03.2001
Bayreuth.// Am Wochenende
mussten die Rollis des RSV-Bayreuth ihre zwei letzten beiden
Auswärtsspiele in der 2. Bundesliga bestreiten. Die Oberfranken
konnten dieses Wochenende sorgenlos beginnen, da der Klassenerhalt
bereits geschafft war. Am Samstag spielte man beim Tabellenführer,
der RSG Koblenz. Nach den Spielergebnissen des Wochenendes haben die
Koblenzer die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die
1. Bundesliga klar gemacht. Das Nachholspiel gegen den RSC Frankfurt
folgte dann am nächsten Tag. Mit einem "Minikader" von
gerade einmal 7 Spielern wurden diese beiden Spiele in Angriff
genommen. Volker Pessies rückte aus der 2. Mannschaft nach, da
Martin Stengel aus privaten Gründen leider passen musste. Auch stand
hinter dem Einsatz von Serdal Cakmak ein großes Fragezeichen, da er
immer noch an den Folgen eines Rippenanbruches leidet.
Die Bayreuther wussten,
dass die Trauben am Samstag gegen Koblenz sehr hoch hängen würden.
Die Moselstädter hatten Ihren gesamten Kader zur Verfügung und die
Bayreuther mussten etwas dezimiert antreten. In der Vorrunde gelang
es dem RSV als einzige Mannschaft in der 2. Bundesliga die Koblenzer
zu schlagen. Das erste Viertel verlief planmäßig, da man den
Moselstädtern "nur" 11 Korbpunkte erlaubte. Im zweiten
Abschnitt legten die Koblenzer dann so richtig los. Über Fastbreaks,
einer hervorragenden Trefferquote sowie eine sehr gute Reboundarbeit
konnten die "kleinen" Spieler des RSV Bayreuth nicht
mithalten. Zur Halbzeit waren die Koblenzer hochverdient mit 40:12
Punkten in Führung. Das Spiel war praktisch entschieden, da man in
dieser Konstellation gegen den Ligameister an diesem Tag keine Chance
hatte. Das Ziel der Bayreuther für die letzten beiden Viertel war
die Niederlage in Grenzen zu halten. Nach dem 3. Viertel stand
es 62:24. Der Endstand von 91:44 Punkten war dann aber doch sehr
deutlich. Die Koblenzer hatten aufgrund der Hinspielniederlage noch
eine Rechnung mit den Buckleyschützlingen offen.
Am Sonntag stand dann das
Nachholspiel gegen Frankfurt auf dem Programm. Die Wagnerstädter
wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, da eine Woche zuvor das
Spiel gegen Frankfurt in Bayreuth denkbar knapp verloren ging.
Außerdem wollten die RSVler ihr Punktekonto mit einem Sieg wieder
ausgleichen. Serdal Cakmak begann dank der Einnahme von
Schmerzmitteln von Anfang an und machte ein gutes Spiel. Die
Wagnerstädter begannen sehr konzentriert und führten nach dem
ersten Viertel verdient mit 17:12 Punkten. Einziger Wehrmutstropfen
war, dass Rudi Buckley bereits das 3. Foul hatte und im 2.
Viertel auf der Bank Platz nehmen musste. In den folgenden 10 Minuten
drehte die Heimmannschaft das Spiel und führte zur Halbzeit mit
27:22 Punkten. Den Oberfranken gelang in dieser Phase des Spiel
überhaupt nichts. Bester Beweis dafür war, dass gerade einmal 3 von
8 Freiwürfen versenkt wurden. Im 3. Viertel setzte man alles auf
eine Karte. Mit Ganzfeldpresse wurde der Gegner unter Druck gesetzt.
Trotz hoher Foulbelastung zeigte diese Maßnahme die erhoffte Wirkung
und die Heimmannschaft führte nur noch knapp mit 35:34 Punkten. Bei
einer besserer Chancenauswertung hätten die Bayreuther längst in
Führung gehen müssen. Die einfachsten Korbpunkte wurden reihenweise
ausgelassen. Im letzten Viertel war es ein ständiges hin und her. In
der 35. Minute musste Reno Bublik leider mit seinem 5. Foul vom Feld.
Die Mainstädter lagen 80 Sekunden vor dem Ende mit 45:40 Punkten in
Front. Durch Günther Mayer und Jürgen Schnorr kamen die Oberfranken
bis auf einen Punkt (45:44) heran. Mit Ballgewinn und 15 Sekunden
Restspielzeit hatte man den Sieg in der Hand. Ca. 5 Sekunden vor
Schluss bekam der gut spielende Günther Mayer am Zonenrand den Ball
und setzte die "Pocke" leider nur an den Ring. Der
eigentliche Verlierer war aber das total verkorkste 2. Viertel.
Wieder einmal musste der Liganeuling ein enges Spiel in letzter
Sekunde verloren geben. Das Lehrgeld sollte nun langsam gezahlt sein,
da die Bayreuther bisher nur eines von fünf engen Spielen gewinnen
konnten.
Fazit: Es stehen nun noch
2 Heimspiele an. Gegen Trier und Ludwigshafen wollen die Schützlinge
des RSV Bayreuth die Saison mit einem ausgeglichenen Punktekonto
beenden. Das Saisonziel Klassenerhalt ist bekanntlich seit geraumer
Zeit erreicht.
Punkteverteilung:
Reno
Bublik: 14 Punkte gegen Koblenz/ 12 gegen Frankfurt;
Serdal
Cakmak: 12/13; Rudi Buckley: 13/4; Günther Mayer: 1/9;Jürgen
Schnorr; 2/6;
Marcus Simon: 2/0; Volker Pessies: 0/0;
Text: Nordbayrischer Kurier

>> Zweite knappe Niederlage
in Folge für die Bayreuther Rollis! 11.03.2001
Bayreuth.// Erneut
mussten die Rollis des RSV Bayreuth eine vermeidbare knappe
Niederlage hinnehmen. Der RSC Frankfurt war der erwartet schwere
Gegner. Das Fehlen von Serdal Cakmak war deutlich zu erkennen, da die
Spielerdecke der Bayreuther eh sehr dünn ist. Im ersten Viertel ging
man schnell mit 4 : 0 Punkten in Führung. Leider konnte der gute
Start nicht fortgesetzt werden, und es stand nach dem 1. Viertel 10 :
10. Im zweiten Viertel hatten die Mainstädter den besseren Start
erwischt und führten zeitweise mit 8 Punkten. In dieser Phase des
Spiels waren die Bayreuther in der Defence sehr schwach und erlaubten
dem Gast viele leichte Punkte. Der Tabellensechste aus Frankfurt ging
mit einer 25 : 18 Führung in die Pause. Im 3. Viertel kam die
Mannschaft mit einer ganz anderen Einstellung aus der Kabine. Mit dem
zweiten Dreier von Rudi Buckley übernahmen die Bayreuther Rollis in
der 24. Minute mit 32 : 31 Punkten wieder die Führung. Reno Bublik
konnte diese mit einem Freiwurftreffer noch ausbauen. Die Frankfurter
ließen aber nicht mehr als 2 Punkte Abstand zu. Durch erneute
Abstimmungsprobleme in der Defence wechselte die Führung ständig.
Die 100 Zuschauer und unser prominenter Gast, Tamare Thompson vom BBC
Bayreuth waren von diesem Basketballkrimi begeistert. Nach 30 Minuten
waren die Gäste knapp mit 41 : 39 Punkten in Führung. Das letzte
Viertel war nichts für schwache Nerven. Erneut konnten die
Wagnerstädter bis zur 37. Minute durch einen Freiwurf von Jürgen
Schnorr auf 47 : 47 Punkten ausgleichen. Optimistisch gingen die
Buckleyschützlinge in die letzten 3 Spielminuten. Das
Nichtverwerten von einigen Fastbreaks auf Bayreuther Seite brachte
die Frankfurter bis zur 39. Minute mit 49 : 51 Punkten in Front. Die
Bayreuther hatten nochmals die Chance zum Ausgleich. Der Angriff
konnte allerdings nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Im Gegenzug
machten die Mainstädter den "Sack" mit 49 : 53 Punkten zu.
Bei den Bayreuthern konnte nur Jürgen Schnorr, Reno Bublik und Rudi
Buckley einigermaßen überzeugen. Die restlichen Spieler blieben
leider unter ihren Möglichkeiten. Da auch die Verfolger wieder nicht
überzeugen konnten blieb der 3. Tabellenplatz in der 2. Bundesliga
Süd erhalten.
Fazit: Am kommenden
Wochenende müssen die Wagnerstädter am Samstag beim Tabellenführer
in Koblenz antreten. Am nächsten Tag (Sonntag) steht dann gleich das
Nachholspiel in Frankfurt an. Diese 2 Spieltage werden
richtungsweisend für die Zukunft sein. Es wird ein sehr schweres
Wochenende werden, da sowohl Martin Stengel als auch vermutlich
Serdal Cakmak (Rippenanbruch) nicht zur Verfügung stehen werden.
Vielleicht gelingt es noch den letztjährigen Center Andreas
Friedlein für die noch anstehenden Partien reaktivieren zu können.
Punkteverteilung:
Jürgen
Schnorr: 13 Punkte/2 Fouls; Reno Bublik: 12/1; Rudi Buckley:
12/3;
Marcus Simon: 8/5; Martin Stengel: 4/4; Günther
Mayer: 0/2; Volker Pessies: 0/0;
Text: Nordbayrischer Kurier

>> Knappe ("dumme")
Niederlage gegen Donauwörth! 03.03.2001
Bayreuth// Am Samstag
mussten die Rollis des RSV-Bayreuth beim Tabellenvorletzten (BVSV
Donauwörth) antreten. Die Hinspielniederlage (73:53) aus der
Vorrunde wollten die Wagnerstädter wieder gutmachen und sich durch
einen Sieg in der Spitzengruppe festsetzen. Leider hatten einige
Spieler einen rabenschwarzen Tag erwischt und versagten in der
entscheidenden Phase des Spiels kläglich. Die ersten 10 Minuten
waren sehr ausgeglichen, wobei den Donauwörthern anzumerken war,
dass sie jeden Punkt gegen den Abstieg nötig hatten. Nach den ersten
10 Minuten führte die Heimmannschaft mit 12 : 8. Das 2. Viertel war
ebenso hart umkämpft, und zur Halbzeit stand es 25 : 20 für den
BVSV. Es war schon jetzt abzusehen, dass es wohl eine sehr enge
"Kiste" werden würde. Im 3. Viertel konnte der RSV
auf 33 : 31 Punkten verkürzen. Die Bayreuther spielten ab diesen
Zeitpunkt eine aggressive 3 Punktlinienverteidigung. Die
Heimmannschaft musste folglich öfters unter Zeitdruck den Angriff
abschließen, da sie sonst Opfer der 24 Sekundenregel geworden wären.
Das letzte Viertel musste wie so oft die Entscheidung bringen. Das
Spiel entwickelte sich nun zu einem wahren Krimi, welcher durch
aggressive Defense auf beiden Seiten geprägt war. Bis zur 38. Minute
führten die Bayreuther bereits mit 43:36 Punkten (7 Pkte.
Vorsprung!!!). Zeitgleich nahm Bayreuth eine Auszeit um das Spiel zu
beruhigen. Wie aus dem Nichts war dann die Defense des
Tabellendritten (RSV) sehr konfus und erschwerend kam noch hinzu,
dass der bis dahin gut spielende Rudi Buckley mit seinem 5. Foul das
Feld verlassen musste. Ab diesen Zeitpunkt ging bei den Oberfranken
nichts mehr. 7 Fehlpässe in 2 Minuten - unglaublich - ! Zusätzlich
wurden 4 Freiwürfe vergeben und kein einziger Korb aus dem Feld
erzielt. Im Gegensatz dazu machten die Donauwörther 10 Punkte in
Folge. Beim Gast war pure Hektik angesagt. Es fehlte die ordnende
Hand im Spiel der Bayreuther. Auch die erfahrenen Spieler konnten
keine Linie mehr ins Spiel bringen. Rudi Buckley, Reno Bublik, Jürgen
Schnorr und Martin Stengel (Defense) erreichten maximal Normalform.
Einen echt schlechten Tag hatten Serdal Cakmak, Günther Mayer und
Marcus Simon erwischt. Drei "Ausfälle" waren an diesem
Nachmittag eben nicht zu kompensieren.
Fazit: Die Bayreuther
konnten leider die angestrebten Punkte nicht einfahren. Mit 12
Pluspunkten wäre das Thema Klassenerhalt endgültig "gegessen"
gewesen. Da glücklicherweise auch Trier patzte sind die
Buckleyschützlinge weiterhin auf dem 3. Tabellenplatz der 2.
Bundesliga Süd. Der Abstand nach ganz oben ist aber leider durch die
Niederlage angewachsen. Es bleibt nur zu hoffen, dass im folgenden
Heimspiel eine Trotzreaktion eintritt. Zu Gast im RWG sind am So.,
den 11.03.2001 (14.00 Uhr) die Rollis aus Frankfurt. Ein Sieg ist
Pflicht!!!
Punkteverteilung:
Rudi
Buckley: 15 Punkte/5 Fouls; Reno Bublik: 14/2; Jürgen Schnorr: 6/1;
Martin Stengel: 4/4; Marcus Simon: 4/2; Günther Mayer: 0/5; Serdal
Cakmak: 0/4;
Text: Nordbayrischer Kurier

>> 8. Spieltag (Heilbronn)
am 18.02.2001
Bayreuth/ Die
Rollibasketballer des RSV Bayreuth konnten am Sonntag vor ca. 100
begeisterten Zuschauern im RWG ihren 3. Sieg in Folge feiern. Der
Gegner (RSV Heilbronn) reiste ohne Spielertrainer (Zafer Güler) in
die Wagnerstadt, welcher aus privaten Gründen zurückgetreten war.
Aufgrund dieser Tatsache hoffte man auf bayreuther Seite, dass die
führende Hand im Team der Heilbronner fehlen könnte. Zu Beginn des
ersten Viertels, bzw. bis zur 9. Minute war davon aber Nichts zu
sehen. Bei den Einheimischen musste einem allerdings Angst und Bange
werden. Bis dahin verzeichneten sie keinen einzigen Korbpunkt und der
Gast führte mit 0 : 7 Punkten. Bei besserer Chancenverwertung hätten
die Gäste gut und gerne noch höher führen können. Die Bayreuther
agierten übernervös und es war keine Linie im Spiel. Zudem leistete
sich der RSV eine miserable Trefferquote. Erst in der letzen
Spielminute des 1. Viertels erzielte Reno Bublik die ersten Punkte.
Man konnte das 1. Viertel mit einem schmeichelhaften 6 : 9 Rückstand
beenden. Die zweiten 10 Minuten kamen die heimischen Rollis besser
ins Match und bis zur 16. Minute führte man verdient mit 19 : 13
Punkten. Die Heilbronner steckten allerdings nicht auf und verkürzten
bis zur Halbzeit wiederum auf 21 : 20 Punkten. In dieser Spielphase
vergab man überhastet einige gut herausgespielte Chancen. Bei mehr
Cleverness wäre ein größerer Vorsprung leicht möglich gewesen. In
der Halbzeitpause gab es in der Kabine ein kleines "Donnerwetter",
weil der Gegner bis dahin einfach zu viele leichte Punkte sammeln
konnte. Es wurde zu wenig Druck auf die Gegenspieler ausgeübt und in
der Defense gab es zu große Lücken. Dadurch entstanden unnötige
Freiräume, welche der Gast schonungslos nutze. Die Pausenansprache
zeigte Wirkung und auf einmal stand eine ganz andere Heimmannschaft
auf dem Parkett. Den Gästen wurde von nun an konsequent der Schneid
abgekauft. Die Wagnerstädter gestatteten dem Gegner im 3. Abschnitt
nur 5 Punkte und verzeichneten ihrerseits 14 Punkte. So endete das 3.
Viertel mit 35 : 25 Punkten für die Bayreuther. Im letzten Viertel
konnten die Badener kurzzeitig verkürzen, aber danach kam die Zeit
von Spielertrainer Rudi Buckley, der 3 Dreier in Folge versenkte. Die
Heimmannschaft spielte eine hervorragende Defense und gestattete dem
Gegner dabei lediglich 6 Punkte in den letzten 10 Minuten. Bei einer
geschlossen starken Mannschaftsleistung ab der 2. Spielhälfte ragte
Topscorer Reno Bublik mit 22 Punkten heraus. Das Match endete
hochverdient mit 52 : 31 Punkten für die Bayreuther. Leider konnte
die Mannschaft diesen Sonntag nicht von ihren Cheerleadern
(Butterfly) unterstützt werden, da eine Grippewelle das Mitwirken
unmöglich machte. Auch auf diesem Wege gute Besserung all unseren
Cheers.
FAZIT: Mit diesem wichtigen Sieg konnten die bayreuther
Rollis in der Tabelle an den Heilbronner vorbeiziehen und ins
Spitzentrio der 2. Bundesliga aufrücken. Zusätzlich wurde der
direkte Vergleich gewonnen, denn das Hinspiel ging mit 75 : 61
Punkten an die Badener. Jetzt können die Rollis aus der Wagnerstadt
den Blick nach vorne richten und ein wenig befreiter ins nächste
Match gehen. Am 03.03.01 müssen die Buckleyschützlinge nach
Donauwörth, ehe am 11.03.01 (14.00 Uhr) das Heimspiel gegen den RSC
Frankfurt im RWG auf dem Programm steht.
Punkteverteilung:
Reno
Bublik: 22 Punkte/3 Fouls; Rudi Buckley: 11/2; Serdal Cakmak:
8/3;
Jürgen Schnorr: 4/1; Martin Stengel: 4/3; Marcus Simon: 2/3;
Günther Mayer: 1/3;
Text: Nordbayrischer Kurier

>> RSV Bayreuth schlägt die
bisherige Überraschungsmannschaft der 2. Bundesliga Süd
27.01.2001
Die Bayreuther gewinnen gegen den Tabellenzweiten
(Ludwigshafen) ihr erstes Auswärtsspiel und rücken somit auf den
4.Platz vor. Aber auch die Schlusslichter konnten überraschende
Siege einfahren, so dass der Abstand nach unten weiterhin sehr gering
ist.
Die Ludwigshafner bauten ihr ganzes System auf ihre zwei
großen Center und ihren Spielertrainer Uli Umstätter auf. Wie
erwartet mussten die Wagnerstädter dieses Trio ausschalten. Dies
gelang wiederum nur zum Teil, denn diese drei Spieler sammelten
insgesamt 36 von insgesamt 51 Punkten. Das erste Viertel war von viel
Hektik geprägt. Keine der beiden Mannschaften konnte sich merklich
absetzen und somit ging es mit 11 : 12 Punkten für Bayreuth in die
Viertelpause. In den zweiten 10 Minuten leisteten sich die
Wagnerstädter einige Fehlpässe und sie hatten Abstimmungsprobleme
in der Defence. Die Gastgeber erzielten ihr Punkte zu diesem
Zeitpunkt hauptsächlich aus der Distanz und führten zur Halbzeit
verdient mit 26 : 21 Punkten. Nach der Pause waren die Franken
aggressiver und ermöglichten den Reinland-Pfälzern bis zur 26.
Minute nur einen Feldkorb. Man konnte zu 33 : 33 Punkten ausgleichen.
Am Ende des 3. Viertels führte der Gegner knapp mit 40 : 38 Punkten.
Im letzten und entscheidenden Abschnitt setzten sich die
Ludwigshafener bis zur 35. Minute auf 48 : 42 Punkten ab. In diesem
Zeitraum erzielte ihr Center, Sebastian Spitznagel allein 6 von 8
Punkten. Genau dieser Spieler musste bei einem Schnellangriff von
Serdal Cakmak in der 36. Minute mit seinem 5. Foul vom Feld. Sofort
nahm der Gast eine Auszeit und brachte mit Jürgen Schnorr einen
Spieler der aus seiner Zwickauer Zeit das Pressing bestens
beherrscht. Ab diesem Zeitpunkt wurde dieses Spielsystem bis
Spielschluss praktiziert. Da der Gegner körperlich und fahrerisch
wenig entgegenzusetzen hatte, kam man bis 40 Sekunden vor Schluss auf
50 : 51 heran. Günther Mayer erzielte die 52 : 51 Führung und in
der hektischen Schlussphase konnte man den Angriff abfangen und durch
Cakmak mit einem erfolgreichen Fastbreak abschließen. Somit war der
erste Auswärtssieg mit 54 : 51 etwas glücklich aber perfekt.
Fazit:
Trotz des Sieges wurden wieder sehr viele leichte Fehler gemacht. Aus
einer geschlossenen Mannschaftsleistung muss man in der Offence
wiederum Reno Bublik und endlich auch wieder einmal Serdal Cakmak
hervorheben. Reno Bublik führt mit 119 Punkten die Topscoreliste in
der 2. Bundesliga an.
Punkteverteilung:
Reno
Bublik; 20 Punkte/ 3 Fouls: Serdal Cakmak; 18/1: Martin Stengel;
6/4:
Rudi Buckley; 5/3: Marcus Simon; 3/4: Günther Mayer; 2/4:
Jürgen Schnorr; 0/3:
Text: Nordbayrischer Kurier

>> In der Offence FLOP, aber
dank der Defence TOPP!!! 10.02.2001
Bayreuth/ Am Samstag, den
10.02.2001 mussten die Bayreuther beim Tabellenletzten, der BSG Bad
Kreuznach antreten. Man fuhr mit gemischten Gefühlen zu den
Rheinländern, denn ihr bester Spieler Cetin Selcuk ist seit 2
Spieltagen wieder mit von der Partie. Überraschenderweise war er
nicht unter den Starter-Five, und die Kreuznacher begannen mit einem
nichterwarteten Presssystem. Im ersten Viertel konnte sich keines der
beiden Teams absetzen und die Heimmannschaft führte mit 12 : 11
Punkten. Im 2. Abschnitt sah es ähnlich aus, wobei der Gegner einen
Tick "schlauer" und aggressiver als die Wagnerstädter war.
Bis zur Halbzeit hatte kein Bayreuther Spieler ein einziges Foul zu
verzeichnen. Es waren zwar einige sehenswerte Spielzüge dabei,
aber mit Schönspielerei kann man eben nicht einmal einen
"Blumentopf" gewinnen. Das 2. Viertel ging mit 29 : 25
Punkten an die Rheinländer. In der Halbzeitpause wurden die Fehler
analysiert und das Spielsystem wurde auf Ganzfeldpresse umgestellt.
Die Bayreuther wussten, dass sie in punkto Schnelligkeit und
Rollstuhlbeherrschung den Bad Kreuznacher überlegen sein mussten.
Von jetzt an spielte man wesentlich aggressiver. Die Rechnung ging
voll auf, da man bis zur 24. Minute auf 33 : 29 davonziehen konnte.
Die Bad Keuznacher konnten aber in der Folgezeit bis zum Viertelende
auf 37 : 37 ausgleichen. Die letzten 10 Minuten mussten die
Entscheidung bringen. Die Wagnerstädter konnten sich kontinuierlich
absetzen und führten bis zur 38. Minute mit 50 : 42 Punkten. In
diesen 8 Minuten gestattete man dem Gegner lediglich 2 Feldkörbe.
Nach dem Schlusspfiff konnte man somit den zweiten
Auswärtserfolg mit 54 : 47 Punkten feiern. Die Wagnerstädter haben
somit ihren Platz im Spitzenquartett der 2. Bundesliga gesichert.
Fazit:
Man machte
sich das Leben wegen einer schlecht gespielten Offence selbst schwer.
Der RSV war Meister im Vergeben von gut herausgespielten Chancen. Vor
allem wurden einfache Fastbreakpunkte reihenweise vergeben. Positiv
muss man allerdings anmerken, dass man das Spiel trotzdem gewinnen
konnte. Ausschlaggebend war hierbei eine ziemlich gut gespielte
Defence, die dem Gegner kaum leichte Körbe erlaubte. Mit diesem
wichtigen Sieg hat man zur Halbzeit der Liga bereits 8 der wohl
maximal 12 benötigten Punkte zum sicheren Klassenerhalt eingefahren.
Es gilt sich nun in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren.
Punkteverteilung:
Serdal
Cakmak: 14 Punkte / 2 Fouls; Reno Bublik: 13/2; Martin Stengel:
9/2;
Marcus Simon: 8/0; Rudi Buckley: 7/3; Günther Mayer; 2/2;
Jürgen Schnorr: 1/0;
Text: Nordbayrischer Kurier

>> Den Tabellenführer aus
Koblenz besiegt! 14.01.2001
Am Sonntag, den 14.01.2001 mussten die
Rollibasketballer des RSV Bayreuth, im RWG vor ca. 100 begeisterten
Zuschauern gegen den noch Tabellenführer, die RSG Koblenz antreten.
Die Moselstädter kamen mit nur 5 Spielern nach Bayreuth, da 3
Spieler wegen Erkrankung passen mussten. Die Wagnerstädter begannen
das Match zum ersten Mal mit einer anderen Starting-Five und legten
das Augenmerk auf eine kompromisslose und harte Verteidigung. In den
vorangegangenen Bundesligaspielen musste man immer einem Rückstand
hinterherlaufen. Dies wollte man gegen den Tabellenführer vermeiden.
In den ersten 5 Minuten konnten beide Mannschaften ihre Nervosität
nicht verbergen, was zu einem anfangs konfusen Spiel führte. Dann
konnten die Bayreuther aber das schnelle Überzahlspiel ausnutzen und
es stand nach dem ersten Abschnitt 12:7 für die Heimmannschaft. Im
2. Viertel kamen die favorisierten Koblenzer besser ins Spiel und
holten Punkt um Punkt auf. In der 18. Minute ging der Gast mit 20:19
zum ersten Mal in Führung und zur Halbzeit stand es 25:21 für den
Tabellenführer. Schuld daran waren einige unnötige Passfehler. Nach
der Pause begangen die Oberfranken mit einer "kleineren"
aber schnelleren Anfangsfünf und spielten Ganzfeldpresse. Man wollte
erreichen, dass die Koblenzer ohne Bankspieler kräftemäßig abbauen
würden, was auch dann sehr schnell eintrat. Nach 8 Minuten im 3.
Viertel konnten die Buckleyschützlinge bereits zum 32:32
ausgleichen. In der Zwischenzeit bekam Serdal Cakmak aber sein 5.
Foul, womit das Spiel somit für ihn beendet war. Die letzten Minuten
im 3. Abschnitt hatten es dann noch so richtig in sich. Mit 6 Punkten
in Folge konnte man mit 38:32 das Viertel beenden. Die Stimmung in
der Halle war unbeschreiblich. Zusätzlich wurde der Stimmungspegel
durch unseren Hallensprecher (Sven Ammon) und unsere Cheerleader
(Butterfly) noch verstärkt. Im letzten Viertel konnten die
Wagnerstädter, bis zur 35. Minute den Vorsprung auf 50:38 ausbauen.
Simon Marcus lief förmlich heiß und versenkte seine Distanzwürfe
reihenweise, obwohl sich die Moselstädter noch nicht geschlagen
geben wollten. Spielertrainer Rudi Buckley musste mit seinem 5. Foul
vom Feld. In der 36. bis zur 39. Spielminute versenkte der Gast 8 von
15 Freiwürfen und konnte auf 50:46 verkürzen. In den letzten 60
Sekunden mussten die Koblenzer allerdings mit nur 4 Mann auskommen,
da Schellberg mit seinem 5. Foul das Feld verlassen musste. Da die
Koblenzer krankheitsbedingt ja leider nur mit 5 Mann anreisen
konnten hatte die Heimmannschaft "Dauerüberzahl". Gekonnt
spielte man nun die Überzahl aus und ging mit 54:46 Punkten als
Sieger vom Feld. Bei den Bayreuthern war an diesem Sonntag endlich
einmal eine geschlossene positive Mannschaftsleistung zu sehen.
Der Schlüssel zum Erfolg lag wohl in der konsequent gespielten
Defense.
Fazit: Nach den letzten
beiden verkorksten Spielen gegen Heilbronn u. Donauwörth war dieser
Sieg gegen den Tabellenführer für das gesamte Team Gold wert. Ein
guter Start nach dem Jahreswechsel ist somit geglückt. Es folgen nun
3 Auswärtsspiele in denen man natürlich möglichst schnell den
Klassenerhalt sichern will. Das nächste Heimspiel findet dann am
18.02.01 gegen Heilbronn im RWG statt.
Punkteverteilung:
Marcus
Simon: 16 Punkte/4 Fouls; Reno Bublik: 14/4; Günther Mayer:
8/3;
Serdal Cakmak: 8/5; Jürgen Schnorr: 6/1; Martin Stengel:
2/3;
Rudi Buckley: 0/5;Wolfgang Schneck: 0/0
Text: Nordbayrischer Kurier

>> Gegen den Deutschen Vizemeister 2000 (AS Zwickau) wacker gehalten! 10.12.2000
Am
Wochenende musste der RSV-Bayreuth 1 zum Nachholtermin im DRS-Pokal (2.
Runde) nach München reisen. Ursprünglich hätte die Runde schon am
12.11.2000 ausgetragen werden müssen, leider waren aber die
Sportrollstühle der Olympia-Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt noch nicht
in Deutschland eingetroffen. Dies war der Grund, weshalb die Spiele
verlegt werden mussten.
Die Wagnerstädter mussten gegen den AS
Zwickau antreten, dem Topfavorit der 1. Liga um die Deutsche
Meisterschaft. Serdal Cakmak konnte erst zur Halbzeit eingewechselt
werden (stand im Stau) und Martin Stengel war verhindert. Nichts desto
Trotz gingen die Bayreuther im 1. Viertel ohne großen Respekt ins Spiel
und konnten diesen Abschnitt recht ausgeglichen gestalten. Bei besserer
Chancenverwertung wäre die Überraschung perfekt gewesen. Die Zwickauer
spielten aber ihre Routine voll aus und beendeten die ersten 10 Minuten
mit 16:12 Punkten. Im 2. Viertel konnte man verkürzen. Dann aber legte
der Favorit einen Gang zu und es stand zur Halbzeit 37:20 für die
Sachsen. Das 3. und 4. Viertel war auf Bayreuther Seite von sehr vielen
Passfehlern geprägt. Der Gegner spielte Ganzfeldpresse und die
Wagnerstädter konnten dem Dauerdruck nicht standhalten. Folglich kam es
zum Endstand von 87:46 Punkten. Bei den Bayreuthern konnte an diesem
Tag nur Rudi Buckley (18 Punkte/3 Dreier) und Günther Mayer (12 Punkte)
überzeugen, alle anderen Spieler blieben leider unter ihren
Möglichkeiten.
Die Zwickauer hatten zu Beginn der Saison einen
Ausnahmespieler (Pohlmann) aus Salzburg verpflichten können. Dieser
Topmann agierte auf der Center-Position. Egal wo er zum Wurf
ansetzte, er verzeichnete eine Trefferquote von ca. 90%, auch von
der 3er Linie. Dieser Mann war gegen Bayreuth und im Endspiel gegen
München nicht zu Verteidigen. Im ersten Spiel des Tages bezwang der
USC-München 1 (1. Liga) die FA-Göggingen (4. Liga) mit 87:48
Punkten. Dann kam es am Spätnachmittag zum Endspiel AS Zwickau gegen
den USC München. Dieses Match ging mit 96:49 Punkten an Zwickau. Damit
stehen die Sachsen in der 3. Runde im DRS-Pokal.
Wenn auf Seite
der Oberfranken alle Mann im gleichen Spiel Normalform bringen würden,
dann wäre man in der 2. Liga nur schwer zu Bezwingen. Die Konstanz ist
momentan leider noch nicht vorhanden. Bis zum nächsten Ligaspiel am
14.01.2001 (RWG) muss diese Schwäche aber abgestellt sein, denn sonst
gibt es gegen den Ligaspitzenreiter aus Koblenz nichts zu Holen.
Punkteverteilung:
Rudi Buckley: 18 Punkte/3 Fouls; Günther Mayer: 12/3; Marcus Simon: 7/3;
Serdal Cakmak: 4/2; Reno Bublik: 3/3; Jürgen Schnorr: 2/1; Claudia Müller: 0/1;
Text: Nordbayrischer Kurier

>> Gegen starke Donauwörther verdient
verloren! 03.12.2000
Spätestens jetzt wissen die Rollis des
RSV Bayreuth, dass in der 2. Bundesliga ein stärkerer Wind weht, als dies letzte
Saison in der Regionalliga Süd der Fall war. Der BVSV Donauwörth, der mit 0:4
Punkten in die Liga gestartet ist, zeigte sich gut erholt vom Fehlstart und
demonstrierte Konterbasketball vom Feinsten. Leider gab es beim Presssystem
immer wieder Abstimmungsprobleme in der RSV-Deckung, was der Gegner schonungslos
ausnutzte. Auch wurden zu Beginn des Spiels die gut herausgespielten
Überzahlmöglichkeiten erneut kläglich vergeben, und so endete das 1. Viertel
7:16 für den Gast. Im 2. Abschnitt wollte man dagegen halten. Die Donauwörther,
die zum ersten Mal in dieser Saison mit zwei langen Centern antreten konnten,
nutzen ihre Größenvorteile geschickt aus. Egal was die Bayreuther versuchten,
der Gast aus Donauwörth war immer einen Tick besser, was zur Folge hatte, dass
man mit einem 20:41 Rückstand in die Halbzeit ging. Nach der Pause kamen die
Wagnerstädter besser ins Spiel. Obwohl der Gast mittlerweile nur einen langen
Center auf dem Platz hatte, konnte man dies aber nicht entscheidend nutzen. Man
konnte zwar im 3. Viertel auf 37:53 verkürzen, aber das war gegen die schwächere
Aufstellung einfach zu wenig um den Gegner noch ernsthaft zu gefährden. Im
letzten Abschnitt spielten die Donauwörther ihre 24-Sek. geschickt aus, und
ließen Ball und Gegner laufen. Immer wieder fanden sie eine Lücke in der
löchrigen Bayreuther Deckung und machten ihre Punkte eiskalt. Auch durch die
lautstarke Unterstützung der Cheerleader und den ca. 80 Fans konnte man den
Spies nicht mehr umdrehen. So kam es zum verdienten Endstand von 53:73 für den
Gast. Bei Bayreuth überzeugte nur in der Offensive Bublik, Schnorr und Stengel.
Buckley, Cakmak und Simon erwischten einen rabenschwarzen Tag. Diese Ausfälle
konnte man nicht Kompensieren, so dass der Tabellennachbar an diesem Sonntag
verdient die Punkte mit nach Hause nahm.
Unser Ziel muss einfach der
Klassenerhalt sein. Zumal die zwei neuen Spieler Schnorr und Cakmak noch nicht
zu 100% integriert sind. Jürgen Schnoor hat sich kontinuierlich gesteigert und
es sind gute Fortschritte zu erkennen. Beim Serdal Cakmak ist die Formschwankung
noch zu groß. Durch die Unterstützung vom gesamten Team, wird er das aber auch
sicherlich abstellen können. Man muss einfach Geduld haben, dann wird sich die
Mannschaft auch kontinuierlich verbessern. Vielleicht können sich die
Wagnerstädter am 14.01.2001 beim nächsten Heimspiel im RWG ja schon
rehabilitieren. Das wird aber verdammt schwer werden, denn dann kommt der
Meisterfavorit, der RSC Koblenz nach Bayreuth. Diese Mannschaft ist mit 6:0
Punkten hervorragend in die Liga gestartet und möchte in die 1. Bundesliga
aufsteigen.
Punkteverteilung:
Bublik Reno: 22 Punkte/ 3 Fouls; Jürgen Schnorr: 14/2; Martin Stengel: 7/1;
Serdal Cakmak: 5/5; Günther Mayer: 2/4; Marcus Simon: 2/5; Rudi Buckley: 1/4; Wolfgang Schneck: 0/0
Text: Nordbayrischer Kurier

>> Gegen den Favoriten aus Heilbronn verloren! 26.11.2000
Bayreuth/
Am Sonntag, den 26.11.2000 mussten die Rollstuhlbasketballer des RSV
Bayreuth in der 2. Bundesliga-Süd beim RSV Heilbronn antreten. Die
Badenwürttemberger sind Mitfavorit zum Aufstieg in die 1. Liga. Vor
Spielbeginn hatten sich die Wagnerstädter einiges vorgenommen. Vor
allem wollte man nicht wieder einem großen Rückstand hinterherlaufen,
wie beim letzten Heimspiel gegen Bad Kreuznach, aber genau das ist
wieder eingetreten. Im 1. Viertel führten die Heilbronner schnell mit
12:0 Punkten. Vorne wurden die gut herausgespielten Chancen versiebt
und in der Verteidigung war man nicht konsequent genug um den Gegner
ernsthaft zu Gefährden. So endeten die ersten 10 Minuten mit einem
enttäuschenden 24:9 für die Heimmannschaft. Im 2. Viertel kamen die
Bayreuther besser ins Spiel und man konnte bis zur 18. Minute auf 32:26
verkürzen. Durch Unachtsamkeit in der Verteidigung musste man noch
vermeidbare 7 Punkte hinnehmen und so stand es zur Halbzeit 39:29 für
die Schwaben. Nach der Pause wollte man noch einen Zahn zulegen, aber
der Favorit schlug Eiskalt zurück. Folglich lag man bis zur 23. Minuten
mit 47:29 im hintertreffen. Vom erneuten großen Rückstand konnte man
sich nicht mehr Erholen. Trotz allem kämpfte man weiter und konnte das
Match ausgeglichener Gestalten. Es stand zum Ende des 3. Viertels 59:
41. Die letzten 10 Minuten konnte man bis auf 11 Punkte verkürzen und
es keimte neue Hoffnung auf. Die Heilbronner spielten aber ihre Zeit
aus und es kam zum verdienten Endstand von 75:61.
Fazit:
Schlechte Defense! Gut herausgespielte Chancen wurden nicht verwertet!
Im Gegenzug die Körbe eingefangen! Der Gegner hatte zuviel Spielraum!
In der Offensive konnte nur Reno Bublik überzeugen, alle anderen
blieben unter ihren Möglichkeiten.
Punkteverteilung:
Bublik Reno: 25 Punkte/ 0 Fouls; Cakmak: 14/2 ;
Buckley: 10/4; Simon: 8/4; Schnorr: 4/5; Mayer: 0/0; Pessies: 0/0;
Text: Nordbayrischer Kurier

>> Erfolgreich in die neue Saison gestartet! 19.11.2000
Bayreuth/
Die Rollis des RSV Bayreuth stellten die ca. 80 Zuschauer auf eine
harte Probe. Im ersten Viertel gelang den Wagnerstädter gegen Bad
Kreuznach fast überhaupt Nichts. Trotz mehr Wurfchancen als der Gegner,
konnte man die Nervosität nicht ablegen und folglich führte der Gast
nach 10 Minuten beängstigend mit 2:16. Im 2. Viertel spielte man das
Preßsystem aggressiver und ließ den Ball schnell laufen, auch wurden
die Vorteile in der Rollstuhlschnelligkeit konsequenter ausgenutzt, so
dass man bei besserer Trefferquote zur Pause nur noch mit 17: 24 im
Hintertreffen lag. Nachdem unsere Cheerleader in der Halbzeitpause die
Zuschauer mit ihren Einlagen beeindruckten, kamen die Bayreuther wie
umgewandelt aus der Kabine und legten los wie die Feuerwehr. In der 4.
Minute der 2. Halbzeit ging man zum ersten Mal in Führung. Man merkte
dem Gegner an, dass ihnen die Presse viel Kraft gekostet hatte, und so
stand es zum Ende des 3. Abschnittes 43:36. Durch die Umstellung des
Spielsystem kamen die Kreuznacher überhaupt nicht mehr ins Match und
der RSV punktete nach belieben. Vorne wurden die Körbe reihenweise von
Cakmak, Bublik und Simon versenkt und an der Mittellinie räumten
Buckley und Schnorr ab. Auch bei der mehrmalige Hereinnahme von Mayer
konnte man den Level halten und es kam zum hochverdienten 59:43
Endstand. Dies war das erste mal, dass die Rollibasketballer in
Bayreuth vor größerem Publikum spielen konnten. Dank der lautstarken
Anfeuerung der BBC-Trommler, den Ceerleadern Butterfly, dem
Hallensprecher Sven Ammon (Radio-Mainwelle) und den Zuschauern war in
der Halle eine Riesenstimmung, was zugleich auch der 6. Mann für das
Team war. Alle konnten sich davon Überzeugen, dass auch im Rollstuhl
attraktiver Sport geboten wird. Wir hoffen bei unserem nächsten
Heimspiel am Sonntag, den 03.12.2000 gegen Donauwörth im RWG auf
erneute zahlreiche Unterstützung unserer Anhänger. Zuvor muss man
kommenden Sonntag allerdings noch die Hürde in Heilbronn erfolgreich
nehmen, die laut eigenen Bekundungen in die 1. Bundesliga aufsteigen
wollen.
Punkteverteilung:
Cakmak: 21 Punkte/3 Fouls; Bublik: 18/0; Simon: 10/3;
Schnorr: 4/2; Buckley: 4/3; Mayer: 2/0; Schneck: 0/0; Stengel: 0/0;
Text: Nordbayrischer Kurier

>> AS ZWICKAU - RSV BAYREUTH 81 : 63
Das
letzte Vorbereitungsspiel bestritten die Rollstuhlbasketballer des RSV
Bayreuth beim deutschen Vizemeister AS-Zwickau. Zu dem hochkarätigen
Gegner muss man hinzufügen, dass er nicht in Bestbesetzung antreten
konnte, da 3 Spieler bei den Paralympics in Sydney beim Nationalteam
tätig waren. Die Zielsetzung des RSV war, das Match ausgeglichen zu
gestalten und attraktiven Basketball zu zeigen. In der Halle waren ca.
200 Zuschauer + der Unterstützung der Cheerleader aus Bayreuth, die
ihre Mannschaft begeistert anfeuerten und in den Viertelpausen
Showeinlagen boten. Das Spiel wurde zum offenen Schlagabtausch, so
endete das 1. Viertel 14:20 für die Sachsen. Im 2. Abschnitt konnten
die Wagnerstädter einen Zahn zulegen und so gingen sie in der 7. Minute
mit 30:29 in Führung. Daraufhin nahm die Trainerin vom Gegner eine
Auszeit und der Vizemeister konnte mit ihren besten Spieler Manfred
Mikschy durch einen 3-Punkte-Wurf erneut in Führung gehen. In diesem
Viertel erzielte der Ex-Nationalspieler 19 Punkte, der Halbzeitstand
war dann 35:41 für die Heimmannschaft. Im 3. Viertel konnte man
weiterhin mithalten. In der 7. Minute beim Stand von 45:50 bekam
der RSV-Spielertrainer Rudi Buckley das 5. Foul und musste das
Spielfeld verlassen. Am Ende der 10 Minuten war der Zwischenstand
45:59. Der letzte Abschnitt war dann wieder ausgeglichen und so kam es
zu dem Endstand von 63:81 für den dt. Vizemeister. Das abschließende
Fazit für die Rollis aus Bayreuth viel nicht so gut aus. Dieses Match
hätte man ausgeglichen gestalten oder sogar gewinnen müssen, denn es
hatten ja 3 wichtige Spieler beim Gegner gefehlt. Die Wagnerstädter
hatten es leider nicht verstanden den besten Zwickauer Spieler zu
Doppeln und so erzielte dieser Mann sage und schreibe 46 Punkte. Aber
es hatte ein Gutes. Die leichten Fehler die gemacht wurden sind vom
Gegner schonungslos aufgedeckt worden. Man muss einfach besser
Verteidigen, die gut herausgespielten Chancen cleverer nutzen und vor
allem darf man nicht so schnell ein Spiel verloren geben. Das nächste
Spiel am 12.11.2000 müssen die Bayreuther nach Göppingen reisen und
sich im DRS-Pokal gegen den gleichen Gegner für die nächste Runde zu
qualifizieren. Dann sind die Vorzeichen allerdings einwenig anders,
denn dann sind die 3 Nationalspieler der Zwickauer wieder dabei. Man
darf gespannt sein wie sich die Wagnerstädter dann Präsentieren, zumal
eine Woche später die 2. Bundesligasaison gegen Bad Kreuznach in
Bayreuther Sportzentrum beginnt.
Punkteverteilung:
Reno Bublik: 23 Punkte/1 Foul; Simon: 10/2; Cakmak: 10/4; Schnorr: 8/1;
Mayer: 5/2; Buckley: 4/5; Stengel: 3/3
Text: Nordbayrischer Kurier