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Spielberichte + Bilder Saison 2000/2001

Bilder aus der Saison
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Spielberichte aus der Saison

>> Dramatisch enge "Kiste" gegen den Vizemeister! 08.04.2001
Bayreuth.//Am letzten Spieltag der Saison empfingen die Akteure des RSV in der Oberfrankenhalle den Tabellenzweiten, die RSG Ludwigshafen. Von Anfang an wurde um jeden Zentimeter Parkettboden gefightet. Die Rheinländer spielten überraschenderweise von Beginn an Ganzfeldpresse, was zu einem schnellen 4:0 führte. Nach einer Auszeit kamen die Bayreuther besser mit dem Press-System der Gäste zurecht, und konnten einen Korbleger nach dem anderen fahren. Bei besserer Chancenverwertung hätte man im 1. Viertel noch deutlicher in Führung gehen müssen. So stand es aber "nur" 12:9 Punkte für die Heimmannschaft. In den zweiten 10 Minuten konnte man leider das Anfangsniveau nicht halten. Bis zur Halbzeit hatten die Buckleyschützlinge zu viele Ballverluste. Der Gast ging somit verdient mit einer 22:26-Führung in die Halbzeitpause. Die Oberfranken kamen mit mehr Schwung aus der Kabine und konnten in der Folgezeit zum 34:34 (30. Minute) ausgleichen. Der letzte Spielabschnitt musste die Entscheidung bringen. Bis zur 35. Minute war es ein "korbarmes" Match und die RSVler konnten knapp mit 38:36 in Führung gehen. Zu diesem Zeitpunkt überschlugen sich die Ereignisse. Erst musste Jürgen Schnorr mit einem Achsbruch am Rollstuhl vom Feld und Simon Marcus kassierte sein 5. Foul und musste ebenfalls runter. Bis zur 38. Minute wurde eine 42:38-Führung herausgespielt, und der Sieg war in greifbarer Nähe. Unerklärliche Passfehler brachten die Gäste wieder ins Rennen (42:45). Ein 3er von Rudi Buckley brachte 15 Sekunden vor Schluss den Ausgleich (45:45). In den letzen Sekunden fehlte in der Bayreuther Deckung die Zuordnung. Van Recum konnte 2 Sekunden vor der Sirene auf 45:47 Punkte erhöhen. Es folgten Auszeiten auf beiden Seiten und mit sehr viel Glück hätte man das Spiel noch einmal drehen können. Topscorer Reno Bublik drückte von der 3er-Linie ab. Der Ball sprang an den Ring und verfehlte leider das Ziel. So kam es zu einem glücklichen Sieg des Vizemeisters der 2. Bundesliga Süd. Dieses Spiel war wieder einmal Dramatik pur, und alle hatten eigentlich ihren Spaß daran. Ein besonderer Dank gilt den Cheerleadern (Butterfly), den Hallensprechern (Martin Klein, Sven Ammon u. Markus Legath) und den Fans, welche die Rollis des RSV Bayreuth über die ganze Saison hinweg hervorragend unterstützt haben. Die Sommerpause sollte nun genutzt werden um gezielte Verstärkungen an Land ziehen zu können. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Punkteverteilung: 
Rudi Buckley: 15 Punkte/ 3 Fouls; Martin Stengel: 8/4; 
Reno Bublik: 8/1; Günther Mayer: 6/2; Simon: 4/5; 
Jürgen Schnorr: 4/2; Volker Pessies: 0/0; Markus Legath: 0/0;

Text: Nordbayrischer Kurier


>> Klare Niederlage gegen den Tabellendritten! 01.04.2001
Bayreuth.// Am Sonntag mussten die Akteure des RSV  gegen den Tabellendritten (RSC-Rollis-Trier) antreten. Bis Mitte der Woche war man im Lager der Wagnerstädter äußerst optimistisch. Leider musste Serdal Cakmak am Samstag verletzungsbedingt absagen. Sein Rippenanbruch macht ihm doch mehr zu Schaffen, sodass er für die restlichen Saisonspiele nicht mehr zur Verfügung stehen kann.  Am Sonntag kamen dann noch 2 Hiobsbotschaften hinzu. Reno Bublik und Rudi Buckley mussten verletzungsbedingt ins Spiel gehen. Trotz allem konnte man überraschend das 1. Viertel sehr ausgeglichen gestalten. Nach dem ersten Spielabschnitt stand es 13:12 für die Wagnerstädter. Den guten Beginn konnten die Buckleyschützlinge ins 2. Viertel mitnehmen, und sie führten bis zur 14. Spielminute mit 21:16 Punkten. Unerklärlicherweise war nach einer Auszeit der Moselstädter ein Bruch im Bayreuther Spiel. Gigantisch viele leichte Fehler wurden gemacht und die Treffsicherheit ließ sehr zu wünschen übrig. Der Gegner nutzte das schonungslos aus und legte bis zur Halbzeit eine 2:13-Serie hin. In dieser Phase gelang den Einheimischen überhaupt nichts mehr. Folglich führten die Trierer bis zur Pause mit 23:29 Punkten. Nach einer Standpauke in der Kabine hofften alle Beteiligten auf eine erfolgreiche Aufholjagd. Der Gast erwischte allerdings den besseren Start und zog Punkt um Punkt davon. Hochverdient lagen die Trierer nach 30 Minuten mit 31:48 Punkten in Front. Die Bayreuther verloren in diesem Abschnitt vollkommen den Faden und hatten keine Linie mehr im eigenen Spiel. Aufgrund der Umstellung des Spielsystems auf Ganzfeldpresse konnte der RSV bis zur 33. Minute auf 39:50 Punkte verkürzen. Der Gast ließ sich aber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und nahm verdient beide Punkte mit nach Hause. Auf Bayreuther Seite spielten wiederum einige Akteure weit unter ihren Möglichkeiten. Ein Lichtblick an diesem Spieltag war Volker Pessies, der nach seiner Einwechslung gleich 4 Punkte beisteuerte. Die 48:62-Niederlage war leider verdient. Die Stimmung in der Halle war dank der Cheerleader und den ca. 100 Zuschauern enorm gut.

Am kommenden Sonntag, dem 08.04.2001 findet das letzte Saisonspiel der 2. Bundesliga Süd in der Oberfrankenhalle um 14.30 Uhr statt. Der Gegner ist kein Geringerer als der Tabellenzweite aus Ludwigshafen. Im Hinspiel konnten die Bayreuther zwei hart umkämpfte Punkte mit nach Hause nehmen. Ob dies allerdings wieder möglich ist bleibt abzuwarten. Im Anschluss an das Spiel der Rollis werden die Cracks des BBC Bayreuth gegen den Meister aus Tübingen antreten.

Punkteverteilung: 
Reno Bublik: 15 Punkte / 2 Fouls; Martin Stengel: 12/4; Marcus Simon: 10/2;
Rudi Buckley: 5/2; Volker Pessies: 4/0; Günther Mayer: 2/3; Jürgen Schnorr: 0/2;

Text: Nordbayrischer Kurier


>> Ein Wochenende - Zwei Niederlagen!!! 17. und 18.03.2001
Bayreuth.// Am Wochenende mussten die Rollis des RSV-Bayreuth ihre zwei letzten beiden  Auswärtsspiele in der 2. Bundesliga bestreiten. Die Oberfranken konnten dieses Wochenende sorgenlos beginnen, da der Klassenerhalt bereits geschafft war. Am Samstag spielte man beim Tabellenführer, der RSG Koblenz. Nach den Spielergebnissen des Wochenendes haben die Koblenzer die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 1. Bundesliga klar gemacht. Das Nachholspiel gegen den RSC Frankfurt folgte dann am nächsten Tag. Mit einem "Minikader" von gerade einmal 7 Spielern wurden diese beiden Spiele in Angriff genommen. Volker Pessies rückte aus der 2. Mannschaft nach, da Martin Stengel aus privaten Gründen leider passen musste. Auch stand hinter dem Einsatz von Serdal Cakmak ein großes Fragezeichen, da er immer noch an den Folgen eines Rippenanbruches leidet. 

Die Bayreuther wussten, dass die Trauben am Samstag gegen Koblenz sehr hoch hängen würden. Die Moselstädter hatten Ihren gesamten Kader zur Verfügung und die Bayreuther mussten etwas dezimiert antreten. In der Vorrunde gelang es dem RSV als einzige Mannschaft in der 2. Bundesliga die Koblenzer zu schlagen. Das erste Viertel verlief planmäßig, da man den Moselstädtern "nur" 11 Korbpunkte erlaubte. Im zweiten Abschnitt legten die Koblenzer dann so richtig los. Über Fastbreaks, einer hervorragenden Trefferquote sowie eine sehr gute Reboundarbeit konnten die "kleinen" Spieler des RSV Bayreuth nicht mithalten. Zur Halbzeit waren die Koblenzer hochverdient mit 40:12 Punkten in Führung. Das Spiel war praktisch entschieden, da man in dieser Konstellation gegen den Ligameister an diesem Tag keine Chance hatte. Das Ziel der Bayreuther für die letzten beiden Viertel war die Niederlage in Grenzen zu halten.  Nach dem 3. Viertel stand es 62:24. Der Endstand von 91:44 Punkten war dann aber doch sehr deutlich. Die Koblenzer hatten aufgrund der Hinspielniederlage noch eine Rechnung mit den Buckleyschützlingen offen.

Am Sonntag stand dann das Nachholspiel gegen Frankfurt auf dem Programm. Die Wagnerstädter wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, da eine Woche zuvor das Spiel gegen Frankfurt in Bayreuth denkbar knapp verloren ging. Außerdem wollten die RSVler ihr Punktekonto mit einem Sieg wieder ausgleichen. Serdal Cakmak begann dank der Einnahme von Schmerzmitteln von Anfang an und machte ein gutes Spiel. Die Wagnerstädter begannen sehr konzentriert und führten nach dem ersten Viertel verdient mit 17:12 Punkten. Einziger Wehrmutstropfen war, dass  Rudi Buckley bereits das 3. Foul hatte und im 2. Viertel auf der Bank Platz nehmen musste. In den folgenden 10 Minuten drehte die Heimmannschaft das Spiel und führte zur Halbzeit mit 27:22 Punkten. Den Oberfranken gelang in dieser Phase des Spiel überhaupt nichts. Bester Beweis dafür war, dass gerade einmal 3 von 8 Freiwürfen versenkt wurden. Im 3. Viertel setzte man alles auf eine Karte. Mit Ganzfeldpresse wurde der Gegner unter Druck gesetzt. Trotz hoher Foulbelastung zeigte diese Maßnahme die erhoffte Wirkung und die Heimmannschaft führte nur noch knapp mit 35:34 Punkten. Bei einer besserer Chancenauswertung hätten die Bayreuther längst in Führung gehen müssen. Die einfachsten Korbpunkte wurden reihenweise ausgelassen. Im letzten Viertel war es ein ständiges hin und her. In der 35. Minute musste Reno Bublik leider mit seinem 5. Foul vom Feld. Die Mainstädter lagen 80 Sekunden vor dem Ende mit 45:40 Punkten in Front. Durch Günther Mayer und Jürgen Schnorr kamen die Oberfranken bis auf einen Punkt (45:44) heran. Mit Ballgewinn und 15 Sekunden Restspielzeit hatte man den Sieg in der Hand. Ca. 5 Sekunden vor Schluss bekam der gut spielende Günther Mayer am Zonenrand den Ball und setzte die "Pocke" leider nur an den Ring. Der eigentliche Verlierer war aber das total verkorkste 2. Viertel. Wieder einmal musste der Liganeuling ein enges Spiel in letzter Sekunde verloren geben. Das Lehrgeld sollte nun langsam gezahlt sein, da die Bayreuther bisher nur eines von fünf engen Spielen gewinnen konnten.

Fazit: Es stehen nun noch 2 Heimspiele an. Gegen Trier und Ludwigshafen wollen die Schützlinge des RSV Bayreuth die Saison mit einem ausgeglichenen Punktekonto beenden. Das Saisonziel Klassenerhalt ist bekanntlich seit geraumer Zeit erreicht.

Punkteverteilung: 
Reno Bublik: 14 Punkte gegen Koblenz/ 12 gegen Frankfurt;
Serdal Cakmak: 12/13; Rudi Buckley: 13/4; Günther Mayer: 1/9;Jürgen Schnorr; 2/6;
Marcus Simon: 2/0; Volker Pessies: 0/0;

Text: Nordbayrischer Kurier


>> Zweite knappe Niederlage in Folge für die Bayreuther Rollis! 11.03.2001
Bayreuth.// Erneut mussten die Rollis des RSV Bayreuth eine vermeidbare knappe Niederlage hinnehmen. Der RSC Frankfurt war der erwartet schwere Gegner. Das Fehlen von Serdal Cakmak war deutlich zu erkennen, da die Spielerdecke der Bayreuther eh sehr dünn ist. Im ersten Viertel ging man schnell mit 4 : 0 Punkten in Führung. Leider konnte der gute Start nicht fortgesetzt werden, und es stand nach dem 1. Viertel 10 : 10. Im zweiten Viertel hatten die Mainstädter den besseren Start erwischt und führten zeitweise mit 8 Punkten. In dieser Phase des Spiels waren die Bayreuther in der Defence sehr schwach und erlaubten dem Gast viele leichte Punkte. Der Tabellensechste aus Frankfurt ging mit einer 25 : 18 Führung in die Pause. Im 3. Viertel kam die Mannschaft mit einer ganz anderen Einstellung aus der Kabine. Mit dem zweiten Dreier von Rudi Buckley übernahmen die Bayreuther Rollis in der 24. Minute mit 32 : 31 Punkten wieder die Führung. Reno Bublik konnte diese mit einem Freiwurftreffer noch ausbauen. Die Frankfurter ließen aber nicht mehr als 2 Punkte Abstand zu. Durch erneute Abstimmungsprobleme in der Defence wechselte die Führung ständig. Die 100 Zuschauer und unser prominenter Gast, Tamare Thompson vom BBC Bayreuth waren von diesem Basketballkrimi begeistert. Nach 30 Minuten waren die Gäste knapp mit 41 : 39 Punkten in Führung. Das letzte Viertel war nichts für schwache Nerven. Erneut konnten die Wagnerstädter bis zur 37. Minute durch einen Freiwurf von Jürgen Schnorr auf 47 : 47 Punkten ausgleichen. Optimistisch gingen die Buckleyschützlinge in die letzten 3 Spielminuten.  Das Nichtverwerten von einigen Fastbreaks auf Bayreuther Seite brachte die Frankfurter bis zur 39. Minute mit 49 : 51 Punkten in Front. Die Bayreuther hatten nochmals die Chance zum Ausgleich. Der Angriff konnte allerdings nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Im Gegenzug machten die Mainstädter den "Sack" mit 49 : 53 Punkten zu. Bei den Bayreuthern konnte nur Jürgen Schnorr, Reno Bublik und Rudi Buckley einigermaßen überzeugen. Die restlichen Spieler blieben leider unter ihren Möglichkeiten. Da auch die Verfolger wieder nicht überzeugen konnten blieb der 3. Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd erhalten.

Fazit: Am kommenden Wochenende müssen die Wagnerstädter am Samstag beim Tabellenführer in Koblenz antreten. Am nächsten Tag (Sonntag) steht dann gleich das Nachholspiel in Frankfurt an. Diese 2 Spieltage werden richtungsweisend für die Zukunft sein. Es wird ein sehr schweres Wochenende werden, da sowohl Martin Stengel als auch vermutlich Serdal Cakmak (Rippenanbruch) nicht zur Verfügung stehen werden. Vielleicht gelingt es noch den letztjährigen Center Andreas Friedlein für die noch anstehenden Partien reaktivieren zu können.

Punkteverteilung: 
Jürgen Schnorr: 13 Punkte/2 Fouls; Reno Bublik: 12/1; Rudi Buckley: 12/3;
Marcus Simon: 8/5; Martin Stengel: 4/4;  Günther Mayer: 0/2; Volker Pessies: 0/0;

Text: Nordbayrischer Kurier


>> Knappe ("dumme") Niederlage gegen Donauwörth! 03.03.2001
Bayreuth// Am Samstag mussten die Rollis des RSV-Bayreuth beim Tabellenvorletzten (BVSV Donauwörth) antreten. Die Hinspielniederlage (73:53) aus der Vorrunde wollten die Wagnerstädter wieder gutmachen und sich durch einen Sieg in der Spitzengruppe festsetzen. Leider hatten einige Spieler einen rabenschwarzen Tag erwischt und versagten in der entscheidenden Phase des Spiels kläglich. Die ersten 10 Minuten waren sehr ausgeglichen, wobei den Donauwörthern anzumerken war, dass sie jeden Punkt gegen den Abstieg nötig hatten. Nach den ersten 10 Minuten führte die Heimmannschaft mit 12 : 8. Das 2. Viertel war ebenso hart umkämpft, und zur Halbzeit stand es 25 : 20 für den BVSV. Es war schon jetzt abzusehen, dass es wohl eine sehr enge "Kiste" werden würde. Im 3. Viertel konnte der RSV  auf 33 : 31 Punkten verkürzen. Die Bayreuther spielten ab diesen Zeitpunkt eine aggressive 3 Punktlinienverteidigung. Die Heimmannschaft musste folglich öfters unter Zeitdruck den Angriff abschließen, da sie sonst Opfer der 24 Sekundenregel geworden wären. Das letzte Viertel musste wie so oft die Entscheidung bringen. Das Spiel entwickelte sich nun zu einem wahren Krimi, welcher durch aggressive Defense auf beiden Seiten geprägt war. Bis zur 38. Minute führten die Bayreuther bereits mit 43:36 Punkten (7 Pkte. Vorsprung!!!). Zeitgleich nahm Bayreuth eine Auszeit um das Spiel zu beruhigen. Wie aus dem Nichts war dann die Defense des Tabellendritten (RSV) sehr konfus und erschwerend kam noch hinzu, dass der bis dahin gut spielende Rudi Buckley mit seinem 5. Foul das Feld verlassen musste. Ab diesen Zeitpunkt ging bei den Oberfranken nichts mehr. 7 Fehlpässe in 2 Minuten - unglaublich - ! Zusätzlich wurden 4 Freiwürfe vergeben und kein einziger Korb aus dem Feld erzielt. Im Gegensatz dazu machten die Donauwörther 10 Punkte in Folge. Beim Gast war pure Hektik angesagt. Es fehlte die ordnende Hand im Spiel der Bayreuther. Auch die erfahrenen Spieler konnten keine Linie mehr ins Spiel bringen. Rudi Buckley, Reno Bublik, Jürgen Schnorr und Martin Stengel (Defense) erreichten maximal Normalform. Einen echt schlechten Tag hatten Serdal Cakmak, Günther Mayer und Marcus Simon erwischt. Drei "Ausfälle" waren an diesem Nachmittag eben nicht zu kompensieren. 

Fazit: Die Bayreuther konnten leider die angestrebten Punkte nicht einfahren. Mit 12 Pluspunkten wäre das Thema Klassenerhalt endgültig "gegessen" gewesen. Da glücklicherweise auch Trier patzte sind die Buckleyschützlinge weiterhin auf dem 3. Tabellenplatz der 2. Bundesliga Süd. Der Abstand nach ganz oben ist aber leider durch die Niederlage angewachsen. Es bleibt nur zu hoffen, dass im folgenden Heimspiel eine Trotzreaktion eintritt. Zu Gast im RWG sind am So., den 11.03.2001 (14.00 Uhr) die Rollis aus Frankfurt. Ein Sieg ist Pflicht!!!

Punkteverteilung: 
Rudi Buckley: 15 Punkte/5 Fouls; Reno Bublik: 14/2; Jürgen Schnorr: 6/1; Martin Stengel: 4/4; Marcus Simon: 4/2; Günther Mayer: 0/5; Serdal Cakmak: 0/4;

Text: Nordbayrischer Kurier


>> 8. Spieltag (Heilbronn) am 18.02.2001
Bayreuth/ Die Rollibasketballer des RSV Bayreuth konnten am Sonntag vor ca. 100 begeisterten Zuschauern im RWG ihren 3. Sieg in Folge feiern. Der Gegner (RSV Heilbronn) reiste ohne Spielertrainer (Zafer Güler) in die Wagnerstadt, welcher aus privaten Gründen zurückgetreten war. Aufgrund dieser Tatsache hoffte man auf bayreuther Seite, dass die führende Hand im Team der Heilbronner fehlen könnte. Zu Beginn des ersten Viertels, bzw. bis zur 9. Minute war davon aber Nichts zu sehen. Bei den Einheimischen musste einem allerdings Angst und Bange werden. Bis dahin verzeichneten sie keinen einzigen Korbpunkt und der Gast führte mit 0 : 7 Punkten. Bei besserer Chancenverwertung hätten die Gäste gut und gerne noch höher führen können. Die Bayreuther agierten übernervös und es war keine Linie im Spiel. Zudem leistete sich der RSV eine miserable Trefferquote. Erst in der letzen Spielminute des 1. Viertels erzielte Reno Bublik die ersten Punkte. Man konnte das 1. Viertel mit einem schmeichelhaften 6 : 9 Rückstand beenden. Die zweiten 10 Minuten kamen die heimischen Rollis besser ins Match und bis zur 16. Minute führte man verdient mit 19 : 13 Punkten. Die Heilbronner steckten allerdings nicht auf und verkürzten bis zur Halbzeit wiederum auf 21 : 20 Punkten. In dieser Spielphase vergab man überhastet einige gut herausgespielte Chancen. Bei mehr Cleverness wäre ein größerer Vorsprung leicht möglich gewesen. In der Halbzeitpause gab es in der Kabine ein kleines "Donnerwetter", weil der Gegner bis dahin einfach zu viele leichte Punkte sammeln konnte. Es wurde zu wenig Druck auf die Gegenspieler ausgeübt und in der Defense gab es zu große Lücken. Dadurch entstanden unnötige Freiräume, welche der Gast schonungslos nutze. Die Pausenansprache zeigte Wirkung und auf einmal stand eine ganz andere Heimmannschaft auf dem Parkett. Den Gästen wurde von nun an konsequent der Schneid abgekauft. Die Wagnerstädter gestatteten dem Gegner im 3. Abschnitt nur 5 Punkte und verzeichneten ihrerseits 14 Punkte. So endete das 3. Viertel mit 35 : 25 Punkten für die Bayreuther. Im letzten Viertel konnten die Badener kurzzeitig verkürzen, aber danach kam die Zeit von Spielertrainer Rudi Buckley, der 3 Dreier in Folge versenkte. Die Heimmannschaft spielte eine hervorragende Defense und gestattete dem Gegner dabei lediglich 6 Punkte in den letzten 10 Minuten. Bei einer geschlossen starken Mannschaftsleistung ab der 2. Spielhälfte ragte Topscorer Reno Bublik mit 22 Punkten heraus. Das Match endete hochverdient mit 52 : 31 Punkten für die Bayreuther. Leider konnte die Mannschaft diesen Sonntag nicht von ihren Cheerleadern (Butterfly) unterstützt werden, da eine Grippewelle das Mitwirken unmöglich machte. Auch auf diesem Wege gute Besserung all unseren Cheers.
FAZIT: Mit diesem wichtigen Sieg konnten die bayreuther Rollis in der Tabelle an den Heilbronner vorbeiziehen und ins Spitzentrio der 2. Bundesliga aufrücken. Zusätzlich wurde der direkte Vergleich gewonnen, denn das Hinspiel ging mit 75 : 61 Punkten an die Badener. Jetzt können die Rollis aus der Wagnerstadt den Blick nach vorne richten und ein wenig befreiter ins nächste Match gehen. Am 03.03.01 müssen die Buckleyschützlinge nach Donauwörth, ehe am 11.03.01 (14.00 Uhr) das Heimspiel gegen den RSC Frankfurt im RWG auf dem Programm steht.

Punkteverteilung: 
Reno Bublik: 22 Punkte/3 Fouls; Rudi Buckley: 11/2; Serdal Cakmak: 8/3;
Jürgen Schnorr: 4/1; Martin Stengel: 4/3; Marcus Simon: 2/3; Günther Mayer: 1/3;

Text: Nordbayrischer Kurier


>> RSV Bayreuth schlägt die bisherige Überraschungsmannschaft der 2. Bundesliga Süd 27.01.2001
Die Bayreuther gewinnen gegen den Tabellenzweiten (Ludwigshafen) ihr erstes Auswärtsspiel und rücken somit auf den 4.Platz vor. Aber auch die Schlusslichter konnten überraschende Siege einfahren, so dass der Abstand nach unten weiterhin sehr gering ist.
Die Ludwigshafner bauten ihr ganzes System auf ihre zwei großen Center und ihren Spielertrainer Uli Umstätter auf. Wie erwartet mussten die Wagnerstädter dieses Trio ausschalten. Dies gelang wiederum nur zum Teil, denn diese drei Spieler sammelten insgesamt 36 von insgesamt 51 Punkten. Das erste Viertel war von viel Hektik geprägt. Keine der beiden Mannschaften konnte sich merklich absetzen und somit ging es mit 11 : 12 Punkten für Bayreuth in die Viertelpause. In den zweiten 10 Minuten leisteten sich die Wagnerstädter einige Fehlpässe und sie hatten Abstimmungsprobleme in der Defence. Die Gastgeber erzielten ihr Punkte zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich aus der Distanz und führten zur Halbzeit verdient mit 26 : 21 Punkten. Nach der Pause waren die Franken aggressiver und ermöglichten den Reinland-Pfälzern bis zur 26. Minute nur einen Feldkorb. Man konnte zu 33 : 33 Punkten ausgleichen. Am Ende des 3. Viertels führte der Gegner knapp mit 40 : 38 Punkten. Im letzten und entscheidenden Abschnitt setzten sich die Ludwigshafener bis zur 35. Minute auf 48 : 42 Punkten ab. In diesem Zeitraum erzielte ihr Center, Sebastian Spitznagel allein 6 von 8 Punkten. Genau dieser Spieler musste bei einem Schnellangriff von Serdal Cakmak in der 36. Minute mit seinem 5. Foul vom Feld. Sofort nahm der Gast eine Auszeit und brachte mit Jürgen Schnorr einen Spieler der aus seiner Zwickauer Zeit das Pressing bestens beherrscht. Ab diesem Zeitpunkt wurde dieses Spielsystem bis Spielschluss praktiziert. Da der Gegner körperlich und fahrerisch wenig entgegenzusetzen hatte, kam man bis 40 Sekunden vor Schluss auf 50 : 51 heran. Günther Mayer erzielte die 52 : 51 Führung und in der hektischen Schlussphase konnte man den Angriff abfangen und durch Cakmak mit einem erfolgreichen Fastbreak abschließen. Somit war der erste Auswärtssieg mit 54 : 51 etwas glücklich aber perfekt.
Fazit: Trotz des Sieges wurden wieder sehr viele leichte Fehler gemacht. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung muss man in der Offence wiederum Reno Bublik und endlich auch wieder einmal Serdal Cakmak hervorheben. Reno Bublik führt mit 119 Punkten die Topscoreliste in der 2. Bundesliga an.

Punkteverteilung: 
Reno Bublik; 20 Punkte/ 3 Fouls: Serdal Cakmak; 18/1: Martin Stengel; 6/4:
Rudi Buckley; 5/3: Marcus Simon; 3/4: Günther Mayer; 2/4: Jürgen Schnorr; 0/3:

Text: Nordbayrischer Kurier


>> In der Offence FLOP, aber dank der Defence TOPP!!! 10.02.2001
Bayreuth/ Am Samstag, den 10.02.2001 mussten die Bayreuther beim Tabellenletzten, der BSG Bad Kreuznach antreten. Man fuhr mit gemischten Gefühlen zu den Rheinländern, denn ihr bester Spieler Cetin Selcuk ist seit 2 Spieltagen wieder mit von der Partie. Überraschenderweise war er nicht unter den Starter-Five, und die Kreuznacher begannen mit einem nichterwarteten Presssystem. Im ersten Viertel konnte sich keines der beiden Teams absetzen und die Heimmannschaft führte mit 12 : 11 Punkten. Im 2. Abschnitt sah es ähnlich aus, wobei der Gegner einen Tick "schlauer" und aggressiver als die Wagnerstädter war. Bis zur Halbzeit hatte kein Bayreuther Spieler ein einziges Foul zu verzeichnen.  Es waren zwar einige sehenswerte Spielzüge dabei, aber mit Schönspielerei kann man eben nicht einmal einen "Blumentopf" gewinnen. Das 2. Viertel ging mit 29 : 25 Punkten an die Rheinländer. In der Halbzeitpause wurden die Fehler analysiert und das Spielsystem wurde auf Ganzfeldpresse umgestellt. Die Bayreuther wussten, dass sie in punkto Schnelligkeit und Rollstuhlbeherrschung den Bad Kreuznacher überlegen sein mussten. Von jetzt an spielte man wesentlich aggressiver. Die Rechnung ging voll auf, da man bis zur 24. Minute auf 33 : 29 davonziehen konnte. Die Bad Keuznacher konnten aber in der Folgezeit bis zum Viertelende auf 37 : 37 ausgleichen. Die letzten 10 Minuten mussten die Entscheidung bringen. Die Wagnerstädter konnten sich kontinuierlich absetzen und führten bis zur 38. Minute mit 50 : 42 Punkten. In diesen 8 Minuten gestattete man dem Gegner lediglich 2 Feldkörbe. Nach dem Schlusspfiff  konnte man somit den zweiten Auswärtserfolg mit 54 : 47 Punkten feiern. Die Wagnerstädter haben somit ihren Platz im Spitzenquartett der 2. Bundesliga gesichert.

Fazit:
Man machte sich das Leben wegen einer schlecht gespielten Offence selbst schwer. Der RSV war Meister im Vergeben von gut herausgespielten Chancen. Vor allem wurden einfache Fastbreakpunkte reihenweise vergeben. Positiv muss man allerdings anmerken, dass man das Spiel trotzdem gewinnen konnte. Ausschlaggebend war hierbei eine ziemlich gut gespielte Defence, die dem Gegner kaum leichte Körbe erlaubte. Mit diesem wichtigen Sieg hat man zur Halbzeit der Liga bereits 8 der wohl maximal 12 benötigten Punkte zum sicheren Klassenerhalt eingefahren. Es gilt sich nun in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren.

Punkteverteilung: 
Serdal Cakmak: 14 Punkte / 2 Fouls; Reno Bublik: 13/2; Martin Stengel: 9/2;
Marcus Simon: 8/0; Rudi Buckley: 7/3; Günther Mayer; 2/2; Jürgen Schnorr: 1/0;

Text: Nordbayrischer Kurier


>> Den Tabellenführer aus Koblenz besiegt! 14.01.2001
Am Sonntag, den 14.01.2001 mussten die Rollibasketballer des RSV Bayreuth, im RWG vor ca. 100 begeisterten Zuschauern gegen den noch Tabellenführer, die RSG Koblenz antreten. Die Moselstädter kamen mit nur 5 Spielern nach Bayreuth, da 3 Spieler wegen Erkrankung passen mussten. Die Wagnerstädter begannen das Match zum ersten Mal mit einer anderen Starting-Five und legten das Augenmerk auf eine kompromisslose und harte Verteidigung. In den vorangegangenen Bundesligaspielen musste man immer einem Rückstand hinterherlaufen. Dies wollte man gegen den Tabellenführer vermeiden. In den ersten 5 Minuten konnten beide Mannschaften ihre Nervosität nicht verbergen, was zu einem anfangs konfusen Spiel führte. Dann konnten die Bayreuther aber das schnelle Überzahlspiel ausnutzen und es stand nach dem ersten Abschnitt 12:7 für die Heimmannschaft. Im 2. Viertel kamen die favorisierten Koblenzer besser ins Spiel und holten Punkt um Punkt auf. In der 18. Minute ging der Gast mit 20:19 zum ersten Mal in Führung und zur Halbzeit stand es 25:21 für den Tabellenführer. Schuld daran waren einige unnötige Passfehler. Nach der Pause begangen die Oberfranken mit einer "kleineren" aber schnelleren Anfangsfünf und spielten Ganzfeldpresse. Man wollte erreichen, dass die Koblenzer ohne Bankspieler kräftemäßig abbauen würden, was auch dann sehr schnell eintrat. Nach 8 Minuten im 3. Viertel konnten die Buckleyschützlinge bereits zum 32:32 ausgleichen. In der Zwischenzeit bekam Serdal Cakmak aber sein 5. Foul, womit das Spiel somit für ihn beendet war. Die letzten Minuten im 3. Abschnitt hatten es dann noch so richtig in sich. Mit 6 Punkten in Folge konnte man mit 38:32 das Viertel beenden. Die Stimmung in der Halle war unbeschreiblich. Zusätzlich wurde der Stimmungspegel durch unseren Hallensprecher (Sven Ammon) und unsere Cheerleader (Butterfly) noch verstärkt. Im letzten Viertel konnten die Wagnerstädter, bis zur 35. Minute den Vorsprung auf 50:38 ausbauen. Simon Marcus lief förmlich heiß und versenkte seine Distanzwürfe reihenweise, obwohl sich die Moselstädter noch nicht geschlagen geben wollten. Spielertrainer Rudi Buckley musste mit seinem 5. Foul vom Feld. In der 36. bis zur 39. Spielminute versenkte der Gast 8 von 15 Freiwürfen und konnte auf 50:46 verkürzen. In den letzten 60 Sekunden mussten die Koblenzer allerdings mit nur 4 Mann auskommen, da Schellberg mit seinem 5. Foul das Feld verlassen musste. Da die Koblenzer krankheitsbedingt ja leider nur  mit 5 Mann anreisen konnten hatte die Heimmannschaft "Dauerüberzahl". Gekonnt spielte man nun die Überzahl aus und ging mit 54:46 Punkten als Sieger vom Feld. Bei den Bayreuthern war an diesem Sonntag endlich einmal eine geschlossene positive  Mannschaftsleistung zu sehen. Der Schlüssel zum Erfolg lag wohl in der konsequent gespielten Defense.

Fazit: Nach den letzten beiden verkorksten Spielen gegen Heilbronn u. Donauwörth war dieser Sieg gegen den Tabellenführer für das gesamte Team Gold wert. Ein guter Start nach dem Jahreswechsel ist somit geglückt. Es folgen nun 3 Auswärtsspiele in denen man natürlich möglichst schnell den Klassenerhalt sichern will. Das nächste Heimspiel findet dann am 18.02.01 gegen Heilbronn im RWG statt. 

Punkteverteilung: 
Marcus Simon: 16 Punkte/4 Fouls; Reno Bublik: 14/4; Günther Mayer: 8/3;
Serdal Cakmak: 8/5; Jürgen Schnorr: 6/1; Martin Stengel: 2/3;
Rudi Buckley: 0/5;Wolfgang Schneck: 0/0


Text: Nordbayrischer Kurier



>> Gegen den Deutschen Vizemeister 2000 (AS Zwickau) wacker gehalten! 10.12.2000
Am Wochenende musste der RSV-Bayreuth 1 zum Nachholtermin im DRS-Pokal (2. Runde) nach München reisen. Ursprünglich hätte die Runde schon am 12.11.2000 ausgetragen werden müssen, leider waren aber die Sportrollstühle der Olympia-Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Deutschland eingetroffen. Dies war der Grund, weshalb die Spiele verlegt werden mussten.

Die Wagnerstädter mussten gegen den AS Zwickau antreten, dem Topfavorit der 1. Liga um die Deutsche Meisterschaft. Serdal Cakmak konnte erst zur Halbzeit eingewechselt werden (stand im Stau) und Martin Stengel war verhindert. Nichts desto Trotz gingen die Bayreuther im 1. Viertel ohne großen Respekt ins Spiel und konnten diesen Abschnitt recht ausgeglichen gestalten. Bei besserer Chancenverwertung wäre die Überraschung perfekt gewesen. Die Zwickauer spielten aber ihre Routine voll aus und beendeten die ersten 10 Minuten mit 16:12 Punkten. Im 2. Viertel konnte man verkürzen. Dann aber legte der Favorit einen Gang zu und es stand zur Halbzeit 37:20 für die Sachsen. Das 3. und 4. Viertel war auf Bayreuther Seite von sehr vielen Passfehlern geprägt. Der Gegner spielte Ganzfeldpresse und die Wagnerstädter konnten dem Dauerdruck nicht standhalten. Folglich kam es zum Endstand von 87:46 Punkten. Bei den Bayreuthern konnte an diesem Tag nur Rudi Buckley (18 Punkte/3 Dreier) und Günther Mayer (12 Punkte) überzeugen, alle anderen Spieler blieben leider unter ihren Möglichkeiten.

Die Zwickauer hatten zu Beginn der Saison einen Ausnahmespieler (Pohlmann) aus Salzburg verpflichten können. Dieser Topmann agierte auf der Center-Position. Egal wo er zum Wurf ansetzte,  er verzeichnete eine Trefferquote von ca. 90%, auch von der 3er Linie. Dieser Mann war gegen Bayreuth und im Endspiel gegen München nicht zu Verteidigen. Im ersten Spiel des Tages bezwang der USC-München 1 (1. Liga)  die FA-Göggingen (4. Liga) mit 87:48 Punkten. Dann kam es am Spätnachmittag zum Endspiel AS Zwickau gegen den USC München. Dieses Match ging mit 96:49 Punkten an Zwickau. Damit stehen die Sachsen in der 3. Runde im DRS-Pokal.

Wenn auf Seite der Oberfranken alle Mann im gleichen Spiel Normalform bringen würden, dann wäre man in der 2. Liga nur schwer zu Bezwingen. Die Konstanz ist momentan leider noch nicht vorhanden. Bis zum nächsten Ligaspiel am 14.01.2001 (RWG) muss diese Schwäche aber abgestellt sein, denn sonst gibt es gegen den Ligaspitzenreiter aus Koblenz nichts zu Holen.

Punkteverteilung:
Rudi Buckley: 18 Punkte/3 Fouls; Günther Mayer: 12/3; Marcus Simon: 7/3;
Serdal Cakmak: 4/2; Reno Bublik: 3/3; Jürgen Schnorr: 2/1;  Claudia Müller: 0/1;

Text: Nordbayrischer Kurier



>> Gegen starke Donauwörther verdient verloren! 03.12.2000
Spätestens jetzt wissen die Rollis des RSV Bayreuth, dass in der 2. Bundesliga ein stärkerer Wind weht, als dies letzte Saison in der Regionalliga Süd der Fall war. Der BVSV Donauwörth, der mit 0:4 Punkten in die Liga gestartet ist, zeigte sich gut erholt vom Fehlstart und demonstrierte Konterbasketball vom Feinsten. Leider gab es beim Presssystem immer wieder Abstimmungsprobleme in der RSV-Deckung, was der Gegner schonungslos ausnutzte. Auch wurden zu Beginn des Spiels die gut herausgespielten Überzahlmöglichkeiten erneut kläglich vergeben, und so endete das 1. Viertel 7:16 für den Gast. Im 2. Abschnitt wollte man dagegen halten. Die Donauwörther, die zum ersten Mal in dieser Saison mit zwei langen Centern antreten konnten, nutzen ihre Größenvorteile geschickt aus. Egal was die Bayreuther versuchten, der Gast aus Donauwörth war immer einen Tick besser, was zur Folge hatte, dass man mit einem  20:41 Rückstand in die Halbzeit ging. Nach der Pause kamen die Wagnerstädter besser ins Spiel. Obwohl der Gast mittlerweile nur einen langen Center auf dem Platz hatte, konnte man dies aber nicht entscheidend nutzen. Man konnte zwar im 3. Viertel auf 37:53 verkürzen, aber das war gegen die schwächere Aufstellung einfach zu wenig um den Gegner noch ernsthaft zu gefährden. Im letzten Abschnitt spielten die Donauwörther ihre 24-Sek. geschickt aus, und ließen Ball und Gegner laufen. Immer wieder fanden sie eine Lücke in der löchrigen Bayreuther Deckung und machten ihre Punkte eiskalt. Auch durch die lautstarke Unterstützung der Cheerleader und den ca. 80 Fans konnte man den Spies nicht mehr umdrehen. So kam es zum verdienten Endstand von 53:73 für den Gast. Bei Bayreuth überzeugte nur in der Offensive Bublik, Schnorr und Stengel. Buckley, Cakmak und Simon erwischten einen rabenschwarzen Tag. Diese Ausfälle konnte man nicht Kompensieren, so dass der Tabellennachbar an diesem Sonntag verdient die Punkte mit nach Hause nahm.
Unser Ziel muss einfach der Klassenerhalt sein. Zumal die zwei neuen Spieler Schnorr und Cakmak noch nicht zu 100% integriert sind. Jürgen Schnoor hat sich kontinuierlich gesteigert und es sind gute Fortschritte zu erkennen. Beim Serdal Cakmak ist die Formschwankung noch zu groß. Durch die Unterstützung vom gesamten Team, wird er das aber auch sicherlich abstellen können. Man muss einfach Geduld haben, dann wird sich die Mannschaft auch kontinuierlich verbessern. Vielleicht können sich die Wagnerstädter am 14.01.2001 beim nächsten Heimspiel im RWG ja schon rehabilitieren. Das wird aber verdammt schwer werden, denn dann kommt der Meisterfavorit, der RSC Koblenz nach Bayreuth. Diese Mannschaft ist mit 6:0 Punkten hervorragend in die Liga gestartet und möchte in die 1. Bundesliga aufsteigen.


Punkteverteilung:
Bublik Reno: 22 Punkte/ 3 Fouls; Jürgen Schnorr: 14/2; Martin Stengel: 7/1;
Serdal Cakmak: 5/5; Günther Mayer: 2/4; Marcus Simon: 2/5; Rudi Buckley: 1/4; Wolfgang Schneck: 0/0


Text: Nordbayrischer Kurier



>> Gegen den Favoriten aus Heilbronn verloren! 26.11.2000
Bayreuth/ Am Sonntag, den 26.11.2000 mussten die Rollstuhlbasketballer des RSV Bayreuth in der 2. Bundesliga-Süd beim RSV Heilbronn antreten. Die Badenwürttemberger sind Mitfavorit zum Aufstieg in die 1. Liga. Vor Spielbeginn hatten sich die Wagnerstädter einiges vorgenommen. Vor allem wollte man nicht wieder einem großen Rückstand hinterherlaufen, wie beim letzten Heimspiel gegen Bad Kreuznach, aber genau das ist wieder eingetreten. Im 1. Viertel führten die Heilbronner schnell mit 12:0 Punkten. Vorne wurden die gut herausgespielten Chancen versiebt und in der Verteidigung war man nicht konsequent genug um den Gegner ernsthaft zu Gefährden. So endeten die ersten 10 Minuten mit einem enttäuschenden 24:9 für die Heimmannschaft. Im 2. Viertel kamen die Bayreuther besser ins Spiel und man konnte bis zur 18. Minute auf 32:26 verkürzen. Durch Unachtsamkeit in der Verteidigung musste man noch vermeidbare 7 Punkte hinnehmen und so stand es zur Halbzeit 39:29 für die Schwaben. Nach der Pause wollte man noch einen Zahn zulegen, aber der Favorit schlug Eiskalt zurück. Folglich lag man bis zur 23. Minuten mit 47:29 im hintertreffen. Vom erneuten großen Rückstand konnte man sich nicht mehr Erholen. Trotz allem kämpfte man weiter und konnte das Match ausgeglichener Gestalten. Es stand zum Ende des 3. Viertels 59: 41. Die letzten 10 Minuten konnte man bis auf 11 Punkte verkürzen und es keimte neue Hoffnung auf. Die Heilbronner spielten aber ihre Zeit aus und es kam zum verdienten Endstand von 75:61.

Fazit: Schlechte Defense! Gut herausgespielte Chancen wurden nicht verwertet! Im Gegenzug die Körbe eingefangen! Der Gegner hatte zuviel Spielraum! In der Offensive konnte nur Reno Bublik überzeugen, alle anderen blieben unter ihren Möglichkeiten.

Punkteverteilung:
Bublik Reno: 25 Punkte/ 0 Fouls; Cakmak: 14/2 ;
Buckley: 10/4; Simon: 8/4; Schnorr: 4/5; Mayer: 0/0; Pessies: 0/0;

Text: Nordbayrischer Kurier



>> Erfolgreich in die neue Saison gestartet! 19.11.2000
Bayreuth/ Die Rollis des RSV Bayreuth stellten die ca. 80 Zuschauer auf eine harte Probe. Im ersten Viertel gelang den Wagnerstädter gegen Bad Kreuznach fast überhaupt Nichts. Trotz mehr Wurfchancen als der Gegner, konnte man die Nervosität nicht ablegen und folglich führte der Gast nach 10 Minuten beängstigend mit 2:16. Im 2. Viertel spielte man das Preßsystem aggressiver und ließ den Ball schnell laufen, auch wurden die Vorteile in der Rollstuhlschnelligkeit konsequenter ausgenutzt, so dass man bei besserer Trefferquote zur Pause nur noch mit 17: 24 im Hintertreffen lag. Nachdem unsere Cheerleader in der Halbzeitpause die Zuschauer mit ihren Einlagen beeindruckten, kamen die Bayreuther wie umgewandelt aus der Kabine und legten los wie die Feuerwehr. In der 4. Minute der 2. Halbzeit ging man zum ersten Mal in Führung. Man merkte dem Gegner an, dass ihnen die Presse viel Kraft gekostet hatte, und so stand es zum Ende des 3. Abschnittes 43:36. Durch die Umstellung des Spielsystem kamen die Kreuznacher überhaupt nicht mehr ins Match und der RSV punktete nach belieben. Vorne wurden die Körbe reihenweise von Cakmak, Bublik und Simon versenkt und an der Mittellinie räumten Buckley und Schnorr ab. Auch bei der mehrmalige Hereinnahme von Mayer konnte man den Level halten und es kam zum hochverdienten  59:43 Endstand. Dies war das erste mal, dass die Rollibasketballer in Bayreuth vor größerem Publikum spielen konnten. Dank der lautstarken Anfeuerung der BBC-Trommler, den Ceerleadern Butterfly, dem Hallensprecher Sven Ammon (Radio-Mainwelle) und den Zuschauern war in der Halle eine Riesenstimmung, was zugleich auch der 6. Mann für das Team war. Alle konnten sich davon Überzeugen, dass auch im Rollstuhl attraktiver Sport geboten wird. Wir hoffen bei unserem nächsten Heimspiel am Sonntag, den 03.12.2000 gegen Donauwörth im RWG auf erneute zahlreiche Unterstützung unserer Anhänger. Zuvor muss man kommenden Sonntag allerdings noch die Hürde in Heilbronn erfolgreich nehmen, die laut eigenen Bekundungen in die 1. Bundesliga aufsteigen wollen.

Punkteverteilung:
Cakmak: 21 Punkte/3 Fouls; Bublik: 18/0; Simon: 10/3;
Schnorr: 4/2; Buckley: 4/3; Mayer: 2/0; Schneck: 0/0; Stengel: 0/0;

Text: Nordbayrischer Kurier



>> AS ZWICKAU - RSV BAYREUTH   81 : 63
Das letzte Vorbereitungsspiel bestritten die Rollstuhlbasketballer des RSV Bayreuth beim deutschen Vizemeister AS-Zwickau. Zu dem hochkarätigen Gegner muss man hinzufügen, dass er nicht in Bestbesetzung antreten konnte, da 3 Spieler bei den Paralympics in Sydney beim Nationalteam tätig waren. Die Zielsetzung des RSV war, das Match ausgeglichen zu gestalten und attraktiven Basketball zu zeigen. In der Halle waren ca. 200 Zuschauer + der Unterstützung der Cheerleader aus Bayreuth, die ihre Mannschaft begeistert anfeuerten und in den Viertelpausen Showeinlagen boten. Das Spiel wurde zum offenen Schlagabtausch, so endete das 1. Viertel 14:20 für die Sachsen. Im 2. Abschnitt konnten die Wagnerstädter einen Zahn zulegen und so gingen sie in der 7. Minute mit 30:29 in Führung. Daraufhin nahm die Trainerin vom Gegner eine Auszeit und der Vizemeister konnte mit ihren besten Spieler Manfred Mikschy durch einen 3-Punkte-Wurf erneut in Führung gehen. In diesem Viertel erzielte der Ex-Nationalspieler 19 Punkte, der Halbzeitstand war dann 35:41 für die Heimmannschaft. Im 3. Viertel konnte man weiterhin mithalten. In der 7. Minute beim Stand von 45:50  bekam der RSV-Spielertrainer Rudi Buckley das 5. Foul und musste das Spielfeld verlassen. Am Ende der 10 Minuten war der Zwischenstand 45:59. Der letzte Abschnitt war dann wieder ausgeglichen und so kam es zu dem Endstand von 63:81 für den dt. Vizemeister. Das abschließende Fazit für die Rollis aus Bayreuth viel nicht so gut aus. Dieses Match hätte man ausgeglichen gestalten oder sogar gewinnen müssen, denn es hatten ja 3 wichtige Spieler beim Gegner gefehlt. Die Wagnerstädter hatten es leider nicht verstanden den besten Zwickauer Spieler zu Doppeln und so erzielte dieser Mann sage und schreibe 46 Punkte. Aber es hatte ein Gutes. Die leichten Fehler die gemacht wurden sind vom Gegner schonungslos aufgedeckt worden. Man muss einfach besser Verteidigen, die gut herausgespielten Chancen cleverer nutzen und vor allem darf man nicht so schnell ein Spiel verloren geben. Das nächste Spiel am 12.11.2000 müssen die Bayreuther nach Göppingen reisen und sich im DRS-Pokal gegen den gleichen Gegner für die nächste Runde zu qualifizieren. Dann sind die Vorzeichen allerdings einwenig anders, denn dann sind die 3 Nationalspieler der Zwickauer wieder dabei. Man darf gespannt sein wie sich die Wagnerstädter dann Präsentieren, zumal eine Woche später die 2. Bundesligasaison gegen Bad Kreuznach in Bayreuther Sportzentrum beginnt.


Punkteverteilung:
Reno Bublik: 23 Punkte/1 Foul; Simon: 10/2; Cakmak: 10/4; Schnorr: 8/1;
Mayer: 5/2; Buckley: 4/5; Stengel: 3/3


Text: 
Nordbayrischer Kurier